Brecht Festival (4): Letzte Probe und der große Auftritt

 
 

Einmal mehr ging es nach Augsburg, diesmal für die letzte reguläre Probe, die Generalprobe und den großen Auftritt.
Was macht die Schule mit den Jugendlichen eigentlich, dass sie danach in der Probe alles machen, außer sich zu konzentrieren? Aber auch das haben wir hinbekommen. Beim allerletzten Durchlauf der allerletzten Probe war ich mir sicher: Das wird was.

iPhotoScreenSnapz002

Zum Glück fiel die nervige „Mikrofon-Übergabe-Probe“ aus, da wir tatsächlich für alle einen Handsender zugesprochen bekamen, so konnten wir uns auf das Wesentliche konzentrieren.

iPhotoScreenSnapz001

Und dann kam Freitag, der 1. Februar 2013. Wieder mussten die Jugendlichen erst in die Schule, dann zum Soundcheck, zur Generalprobe und schließlich auftreten. Dazwischen hieß es: warten, warten, warten.
Man glaubt nicht, wieviel Energie in 10 Menschen zwischen 13 und 18 steckt. Und wenn sich die ganze Veranstaltung viel länger hinzieht als geplant, der Auftritt ständig nach hinten geschoben wird und eigentlich keiner so recht weiß, wer wann dran ist, dann trägt das natürlich zu einer Atmosphäre nahe des Wahnsinns außerordentlich gut bei! Zwischendurch war die Generalprobe in Gefahr, später der ganze Auftritt und wir mussten auch mal eine Sanitäterin kommen lassen. Es wurde gelitten und geweint, aber noch mehr geschrien und gelacht:

iPhotoScreenSnapz003

Und natürlich kostümiert und geschminkt:

iPhotoScreenSnapz005

Mit über einer Stunde Verspätung waren wir endlich dran. Und, was soll ich sagen? Liza, Zary, Juliana, Lena, Heinke, Steffen, Dominik, David, Emre und Sara: Ihr wart grandios. So wenig Proben, teilweise so wenig Erfahrung und dafür umso mehr Stress in allen Lebenslagen, ihr wart das Highlight der Eröffnung des Brecht Festivals 2013.

IMG_0394
(Foto: Diana Deniz)

IMG_0419
(Foto: Diana Deniz)

Danke an euch für einen wunderbaren Abschluss!

Danke auch an Sigrun Fritsch für ihren unglaublichen Einsatz in Sachen Regie, Kostüm, Maske und Licht, Sandra Dujmovic für ihre Empfehlung, Dr. Joachim Lang für sein Vertrauen und nicht zuletzt Maria Fürstenberger und Oliver Brunner für ihr Engagement!