Die Songs von „Bad Boys“ (11): Tränen machen Flügel schwer

 
 

Hier schenken wir euch den elften Song aus unserem Stück „Bad Boys – Max & Moritz“. Die Grundlage für diesen Song ist das Gedicht „Das tote Gretchen“ von Wilhelm Busch.
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Sieben Rosen, sieben Jahre / Lag sie schon auf dieser Bahre / Mutters Gretchen, weiß wie Kalk / Stumm wie ein Stein und eisekalt / Dann kamen Männer mit Buch und Gesetz / Und nahmen das Kind seinem Mutterlein weg / Sie deckten sie zu mit schwärzlicher Erde / Auf dass sie am Ende ein Engelchen werde / Mutter hielt es kaum aus / Und weinte sich fast ihre Augen raus / Das Mädchen unter der Erde zu wissen / Bedeutete Gretchen noch mehr zu vermissen / Keine bösen Gefühle mehr / Deine Tränen machen meine Flügel schwer / Am Ende bleiben ein paar Stühle leer / Deine Tränen machen meine Flügel schwer / Du bedauerst dich selbst und dein wütendes Herz / Deine Tränen machen meine Flügel schwer / Sie machen meine Flügel schwer, lass sie mich / Trocknen in der Sonne und ich flieg übers Meer / In einer grauen Nacht / Wurde die Türe zum Schlafzimmer aufgemacht / Leise tritt Gretchen als Grete hinein / Trotz Unrat scheint sie ein Engel zu sein / Sie flüstert: „Weine doch bitte nicht mehr / Sieh, meine Flügel sind zum Fliegen zu schwer / Sie saugen sich voll und sind komplett durchnässt / Das bleibt so, solang du das Flennen nicht lässt / Jede Träne fällt herab / Und trifft mich in meinem elendigen Grab / Wenn du weinst, dann bleib ich für immer hier liegen / Dann schaff ich es nicht, in den Himmel zu fliegen / Keine bösen Gefühle mehr… / Dieser Satz steht fest / Das Gute ist das Böse, was man lässt / Und der Mensch ist schlecht / Weil sein Wille das Wissen bekämpft / Dieser Satz steht fest / Das Gute ist das Böse, was man lässt / Der Mensch ist schlecht / Weil sein Wille das Wissen aufs Letzte bekämpft, aber / Jetzt keine bösen Gefühle mehr…