Game Over

In einem kreativen Schmelztiegel entstand im Auftrag des SWR eine Kombination von zeitgemäßem Rap und Klassik aus dem Amerika des 20. Jahrhunderts. Das Adagio von Samuel Barber, von Hörern zum „traurigsten klassischen Werk“ gewählt, wurde dabei ebenso Gegenüber zum Rap wie die experimentierfreudigen Ragtime Dances von Charles Ives und das Improvisationsstück Twenty-Three von John Cage.

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Die jugendlichen Rapper, gefunden in einem Casting in drei Städten, entwickelten dazu in mehreren Workshops kraftvolle Momentaufnahmen mit der vollen Gefühls-Bandbreite des Übergangs zum Erwachsenwerden: Wut, Sehnsucht, innere Zerrissenheit, aber auch Begeisterung und grenzenloses Selbstvertrauen. Mit Beats von vier der besten Produzenten Deutschlands, aufwändigen Projektionen und im großen Finale einem ganzen Orchester im Rücken absolvierten unsere sechs jungen Talente nach einer intensiven Workshop-Phase drei gefeierte Vorstellungen in Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart.

Galerie Game Over 2016

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