Rapucation beim „Rat für nachhaltige Entwicklung“

Gestern haben wir unseren Auftritt bei der Jahreskonferenz des „Rates für nachhaltige Entwicklung“ absolviert. Wie immer, bei Rapucation-Auftritten, vor Sitzpublikum. Was soll ich sagen? Ich glaube, wir haben noch nie so einen Applaus bekommen. Dass die Leute bei der Frage „Wer ist hier aus Berlin?“ schreien, kenne ich. Aber dass die Damen und Herren Schlipsträger der normalen HipHop-Crowd Konkurrenz machen, hätte ich nicht gedacht.
Nach dem Auftritt wurden wir an unserem kleinen Stand von Schulterklopfern belagert. Aber endlich wurden wir für unsere Arbeit auch mal kritisiert: Eine alte Dame war der Meinung, dass man aus Geschichte keine Musik machen darf, da das der falsche Rahmen für ernsthafte Themen sei. Gut, im Umkehrschluss bedeutet das also, dass in der Popmusik (zu der nun mal auch Rap gehört) wirklich nur Belangloses angesprochen werden darf. Schöne neue Welt! Darüber diskutieren wollte sie auch nicht und verabschiedete sich mit dem Todesblick.

Der Auftritt wurde gefilmt. Ich weiß noch nicht, ob wir irgendwas kriegen, was wir hier hochladen können. Das gleiche gilt für Fotos. Hier gibts schon mal ein Foto mit mir und der Chefin und zwei von unserem Stand: