Robin Haefs wird 1980 in Berlin geboren und ist seit 1998 aktiver Rapper.
Er absolviert Auftritte im gesamten deutschsprachigen Raum, führt ein eigenes Label, veröffentlicht diverse Tonträger und schreibt für andere Künstler. Aufgrund seiner Leidenschaft zu Rap sowie seinem Interesse an Jugendkultur, Bildungspolitik und daran, dem fast durchweg negativ vermittelten Bild der Rapmusik etwas entgegen zu setzen, entsteht 2006 die Idee zum Rapucation-Projekt. Seitdem entwickelt er aus scheinbar starren Themen mit exakter Inhaltsvorgabe emotional ansprechende Raptexte, die sich technisch ganz klar an denen erfolgreicher deutschsprachiger Rappern orientieren, aber verschiedene Kompetenzen fördern. Dies wird bereits 2007 durch ein wissenschaftliches Experiment belegt.
Sein Ziel ist es, die längst überfällige breite Anerkennung von Rap in der sog. Hochkultur voranzutreiben. Dazu überarbeitet er z. B. für „Romeo feat. Julia“ Shakespeares Werk zu einer Rapversion und begleitet acht rappende Jugendliche als Coach auf ihrem Weg zum großen Auftritt. Das Projekt wird vom KiKA dokumentiert und in einer 20-teiligen Daily Doku im Oktober 2012 ausgestrahlt. Seitdem inszeniert er mit seinem Team und der Regisseurin Sigrun Fritsch große Musiktheaterproduktionen wie „MC Messer“ (frei nach der „Dreigroschenoper“) und aktuell „Max & Moritz – Bad Boys“ im Theater Augsburg.

Neben Rap und Songwriting gilt Robin Haefs‘ Interesse der Grafik. Lange Zeit in der Berliner Graffiti-Szene unterwegs ist er heute Spezialist für grafische Filmrequisiten. Er arbeitet u. a. für Kinofilm-Produktionen wie „Ghostwriter“, „Cloud Atlas“, „Monuments Men“ oder „Die Tribute von Panem“ in den Bereichen Animation und Street Art. Sein Wissen setzt er mittlerweile auch für die Produktion von Rapucation-Videos wie „Mutter Erde“ ein.


Robin Haefs bei einer Probe zu „Romeo feat. Julia“ (2012)