Der SWR lud während der Probenzeit zu Romeo feat. Julia zum Gespräch mit ausgewählten Pressevertretern, ich kam leider nicht mehr zu Wort, da ich wegen eines anderen Interviews weg musste:
Blog
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Wir sind schnell, wir sind laut!
Rapucation steuert den Song zum diesjährigen Integrationslauf bei, der am 3. Oktober 2009 in Berlin-Neukölln stattfindet. Verschiedene Wertungen von Ehrgeiz bis Handicap und die Aufstellung einer Obdachlosenstaffel demonstrieren für ein friedliches Miteinander. Und wir haben nicht nur den Song gemacht, wir sind sozusagen der Startschuss für den Hauptlauf. Um kurz vor 14 Uhr präsentieren wir den Song live, der Countdown am Ende ist das Signal für die Läufer.
Mehr Informationen zur Anmeldung und zum Lauf allgemein gibt es hier.[youtube]OeCb8UHy7qI[/youtube]
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Werbung für Gutes
Rapucation produziert neben eigenen Lernmedien auch Songs in Zusammenarbeit mit Institutionen aus dem Bildungs-, Umwelt- und Integrationssektor. Hier findet ihr eine Auswahl älterer Songs.
Berlin rennt
„Berlin rennt“ entstand für den Integrationslauf 2009 in Berlin. Das Ende des Songs war gleichzeitig der Startschuss für die Läuferinnen und Läufer.
[youtube]OeCb8UHy7qI[/youtube]
LyricsSommer am Ernst-Reuter-Platz
Dieser Song entstand in Zusammenarbeit mit der TU Berlin für die „Lange Nacht der Wissenschaften“ 2009. Die Pressemeldung dazu lautete: „Insbesondere Schülerinnen und Schüler bekommen mit dem Song einen ganz neuen Zugang zum Unileben.“
[youtube]N2n3gErt3Hc[/youtube]
LyricsGuten Appetit
Dieser Song entstand in Zusammenarbeit mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung. Die Pressemeldung dazu lautete: „‚Guten Appetit‘ soll wachrütteln und zum Nachdenken über die eigenen Konsumgewohnheiten anregen. Dank seiner jugendnahen Sprache eignet sich das Stück gut zum Einsatz im Unterricht, in Jugendgruppen und anderen Bildungsangeboten.“
[youtube]OKIANVotM8c[/youtube]
Lyrics -

„Ein Hiphop-Song für die Uni“
Der Tagesspiegel berichtet gedruckt und online über unseren Song „Sommer am Ernst-Reuter-Platz“, den wir extra für die TU Berlin zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ produziert haben.
Zum Artikel auf Tagesspiegel.de
Zur Pressemitteilung auf TU-Berlin.de -

„Die beste Note geht an das Team Rapucation.“
In diesem „Galileo“-Beitrag versuchen wir, in ein paar Stunden zwei Schülern Rappen beizubringen, damit die beiden danach selber das Rapucation-Konzept zum Lernen anwenden können.
ProSieben („Galileo“, 22.06.2009):
[audio:http://rapucation.de/wp-content/uploads/2009/06/revolution.mp3|titles=Revolution]
Hier könnt ihr den Song hören, den die beiden Jungs mit unserer Hilfe für den Galileo-Beitrag getextet und aufgenommen haben. -
Rapucation im Flugzeug
Der Rap ist technisch gut, die Leute hören mehr zu als bei einer normalen Ansage und man lernt auch noch was dabei: Rapucation.
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Nachtrag zum Missverständnis
Der Chef vom Dienst von Südwild hat gerade angerufen. Er hat sich für ein paar Sachen entschuldigt, es war alles keine böse Absicht. Der Moderator hat schlicht und einfach zwei geplante Sätze zwischen dem Interview und dem Beitrag in der Schule vergessen. Hier hätte der folgende Report als Satire angekündigt werden sollen, die nichts mit uns zu tun hat.
Das macht den Beitrag jetzt nicht besser, aber ich bin beruhigt. -
Rapucation missverstanden
Seit unserem Polylux-Beitrag, in dem wir als die Überstreber und das genaue Gegenteil von authentischen Rappern dargestellt wurden, sind wir bei Presseanfragen erstmal skeptisch. Wir versuchen vorher auszuloten, ob man uns in die Pfanne hauen will oder uns für irgendeinen Entertainment-Quatsch missbrauchen möchte.
Bei der Sendung „Südwild“ (BR) haben unsere Sensoren allerdings versagt. Die erste Mail hörte sich aber auch zu gut an: „Wir würden Sie gerne im Rahmen einer Talkrunde zum Thema Rap als Lehrmittel in unsere Sendung einladen. […] In der Gesprächsrunde mit unseren beiden Moderatoren sollen Chancen und Potenziale dieser Lehrmethode herausgearbeitet werden.“
Dass der Moderator überhaupt keine Ahnung hatte, als er mit mir per Videochat ein kurzes Interview führte und ich dabei als „Mad Marks“ untertitelt war, kann ich ja noch verkraften. Aber dass die Unfähigkeit der Redaktion, sich vorher über das Projekt zu informieren die Basis für den kompletten Sendungsteil „Rap als Lernmethode“ ausmachte, geht nicht klar.
Statt (wie per eMail vorher besprochen) Songs von uns einzuspielen, wurde ein eigener, völlig unkommentierter Rapucation-Test veranstaltet: Ein Volksmusik- und ein Techno-Duo trugen jeweils in einer Klasse ein Stück vor. Die mehr als volljährigen Schüler sollten sich die Fakten merken und danach einen Test schreiben. So weit, so gut. Wenn Rapucation Nachahmer in anderen Musikrichtungen findet, kann uns das nur recht sein. Aber nicht, wenn die Musik grottenschlecht ist, eine viel zu alte Zielgruppe gewählt wird und das ganze auch noch als Rapucation betitelt wird. Dann ist es auch nicht verwunderlich, dass auf den Test Aussagen folgten, die die Relevanz der Lernmethode mehr als in Frage stellen.Warum werden wir mit dieser Klamauk-Scheiße in einen Topf geworfen? Dem Südwild-Team wird das Ergebnis ihres ach so lustigen Beitrags vorher klargewesen sein. Ihr habt in der Vorbereitung falsche Versprechungen gemacht und absichtlich das ganze ins Lächerliche gezogen. Ihr seid so weit weg von Journalismus wie Rapucation von eurer bescheuerten Nachahmung.
Hier kann man sich die Sendung antun, der Beitrag über neue Lernmethoden beginnt bei 28:18.

