RfJ-Adventskalender (3): Kelvyn

 
 

Kelvyn, unser Romeo, hat vor unserem Projekt schon jede Menge Musik gemacht, allerdings auf Englisch. Die Sprache war nie das Problem, obwohl er das anfangs vermutete. Problematisch war vielmehr die amerikanische Attitüde, die er beim Rappen an den Tag legte. Klar, sie passt perfekt zu seiner Musik, wie man in folgendem Clip sehen kann:

Nur wurde die Rolle des Romeo von der Regisseurin Sigrun Fritsch und mir ganz anders charakterisiert: Mehrschichtig, von sensibel über gelassen bis agressiv. Warum haben wir nun Kelvyn als Romeo ausgesucht, obwohl er mit seinen Bewegungen und seinem Rapstil eher an den Prototypen eines amerikanischen Rappers erinnert, als an einen Romeo? Weil wir in Gesprächen andere Eigenschaften in ihm gesehen haben: sensibel, ruhig, höflich. Wir dachten uns, wenn er das im normalen Leben kann, kann er das auch auf der Bühne.

Hier seht ihr eine Probe aus der Mitte des Projekts, in der ab und zu noch der „American Gangster“, wie er zwischenzeitlich von seinen Mitstreitern genannt wurde, aus dem Romeo herauskommt:

Es war harte Arbeit, aber wir haben es am Ende zusammen geschafft, alles aus ihm rauszuholen. Wir sind Bewegungen, Zeilen, sogar einzelne Wörter immer wieder durchgegangen, bis wir alle Emotionen von ihm hatten, die wir brauchten. Und am Ende des Stücks durfte er sogar krasser ausrasten, als es jeder amerikanische Gangster-Rapper tun könnte.

Danke, Kelvyn! Und viel Erfolg mit deiner Musik!

Wer mehr über Kelvyn erfahren möchte, checkt die Facebook-Seite und den YouTube-Kanal seiner Gang.