Autor: Rapucation

  • RfJ-Adventskalender (13): Lennart

    RfJ-Adventskalender (13): Lennart

    Lennart war relativ schnell unser Favorit für den Tybalt, da seine Stimme in unserer Vorstellung gut zu Shakespeares Bösewicht passte. Die Arbeit mit Lennart war manchmal nicht einfach, wie ihr in der Doku gesehen habt. Allerdings schätze ich es sehr, wenn jemand einen eigenen Standpunkt vertritt und alles hinterfragt. Das soll er sich bloß behalten. Und wenn er so weitermacht wie am Ende des Projekts, sich nämlich auch auf neue Sachen mal einzulassen, dann steht der Karriere doch nichts im Wege.

    Lennart hat in die von mir geschriebenen Texte am meisten eigene Interpretation hineingebracht. Und auch in dem Song „Keine Gnade“, dessen erste Strophe von den Jugendlichen selbst geschrieben wurde, wollte er alles reinpacken, was er kann: von langsam über schnell bis Gesang. Da mussten wir ihn der Verständlichkeit halber ein bisschen bremsen. Gemeinsam haben wir seinen Text ein wenig ausgedünnt und die wichtigsten Wörter hervorgehoben.

    Für mich war dies Startpunkt einer echten Zusammenarbeit mit ihm, da er hier zum ersten Mal Tipps angenommen hat. Mit der Zeit hat er sich meiner Meinung nach immer besser in die Grupper integriert, ohne dabei aber jemals seine eigenen Ansichten zu verlieren.

    Danke, Lennart! Und viel Erfolg mit deiner Musik, Watch out for Ichbineinalien!

  • Rapucation beim Brecht Festival 2013

    Rapucation beim Brecht Festival 2013

    Rapucation mischt beim Brecht Festival 2013 mit! Hier der Pressetext zu unserem Projekt:

    15 Cent Gangsta Rap
    „15 Cent Gangsta Rap“ ist ein Kurzkonzert mit verschiedenen Rapsongs, inspiriert durch Brechts Dreigroschenoper und performt von Augsburger Jugendlichen. Getextet von Robin Haefs und produziert von Vincent Stein, die zusammen das Rapucation-Projekt bilden, sowie szenisch unterstützt von Sigrun Fritsch, sind die Stücke nicht bloße Rapversionen. Der Respekt vor Brechts Werk, aber auch vor HipHop als populärster Jugendkultur der Welt, gebietet es, die jeweiligen Eigenschaften behutsam verschmelzen zu lassen und etwas eigenes zu erschaffen: Die Verbindung von zeitlosem Inhalt und populärer Darbietungsform, nicht nur für Jugendliche.

    Hier geht es zu unserem Eintrag auf der offiziellen Website.

    Bleibt dran, wir halten euch per Blog und Twitter auf dem Laufenden!

  • RfJ-Adventskalender (12): SWR-Doku

    RfJ-Adventskalender (12): SWR-Doku

    Diese Dokumentation lief am 30.09.2012 im SWR. Einerseits zeigt sie echt gute Bilder und lässt ab und zu die Rappassagen schön lange laufen, andererseits kommen mir manche Sachen viel zu kurz. Natürlich hätte ich mir persönlich mehr Statements zu Rap, Flow und Texten gewünscht. Aber auch die Arbeit der Band und vorallem die Beatproduktion mit Prokofjew-Samples gehen völlig unter.
    Schön, dass wenigstens ab 32:53 mal gezeigt wird, dass es durchaus auch Kontroversen gab. Das, was ich da anspreche, gilt übrigens auch für die Doku an sich: Die Eigenheiten, die guten Rap ausmachen, sind für den Nicht-Kenner scheinbar völlig mysteriös und deshalb nicht wichtig. Texte, Flows, Beats, Attitüde usw. sind aber nun mal nicht beliebig.

    Und dann noch diese schreckliche Schrift am Anfang! Wenn ihr einen authentischen Tag-Font sucht: Hier!

  • RfJ-Adventskalender (11): Das Programmheft

    RfJ-Adventskalender (11): Das Programmheft

    Heute gibt es das Programmheft der Aufführung als Download. Ihr findet eine Menge Informationen zu den Darstellern, Schauspielern, Coaches, zum Bühnenbild usw. Außerdem ist ein Großteil der Raplyrics (die an einigen Stellen leider völlig willkürlich gekürzt wurden) enthalten. Viel Spaß!

  • RfJ-Adventskalender (10): Hani & Billi

    RfJ-Adventskalender (10): Hani & Billi

    Die beiden kann man nicht trennen, sie waren vor dem Projekt beste Freunde und sind es natürlich auch danach geblieben. Anfangs dachten wir, es wäre überhaupt nicht gut für die Gruppe, zwei Freunde mitzunehmen. So entschieden wir uns nach langem Hin und Her für Hani und erteilten Billi eine Absage. Da uns kurz vor Drehbeginn jedoch ein anderer Wunschkandidat absprang, mussten wir einfach Billi nehmen, er war nun mal besser als die meisten anderen im Casting. Im Endeffekt war es die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Die beiden waren komplett offen zum Rest der Truppe und haben sich kein bißchen separiert.
    Nach dem Projekt entstand ihr Video „Wie es angefangen hat“, das in der zweiten Strophe auch von Romeo feat. Julia handelt:

    [youtube]qvnRqux7M7A[/youtube]

    Wenn die beiden mal wieder richtig scheiße gebaut haben (Man kann ja mal in einer hochkonzentrierten Probe voll ins aufgedrehte Mikrofon furzen!) und sie Ärger bekommen haben, musste ich höllisch aufpassen, mich nicht komplett wegzuschmeißen vor Lachen. Das hätte sie wahrscheinlich weiter animiert, aber in Anbetracht der Wichtigkeit der Proben und der kurzen Zeit behielt ich lieber die autoritäre Maske auf, was aber nur in der Hälfte der Fälle gelang.

    Es ist mir auch bis heute ein Rätsel, wie sie das am Ende mit dem Tanzen hinbekommen haben, wenn man sich das Video einer Tanzprobe mit Hani und Billi in der letzten Reihe anschaut:

    [youtube]MbxPi1aC4CQ[/youtube]

    Danke Hani und Billi! Viel Erfolg, ob als Autoverkäufer, Politiker oder Rapper! Und besucht uns mal wieder in Berlin, wie hier zusammen mit der pädagogischen Betreuerin des Projekts Gitanjali Schmelcher:

    Wer mehr über Hani & Billi wissen möchte, checkt ihre Facebook-Seite und abonniert ihren YouTube-Channel. Hier ist noch ein Artikel über sie aus dem Remscheider General-Anzeiger.

  • RfJ-Adventskalender (9): Pressespiegel

    RfJ-Adventskalender (9): Pressespiegel

    Wir haben für euch die interessantesten der vielen Berichte und Interviews zum „Romeo feat. Julia“-Projekt zusammengetragen.

    In diesem Radiointerview mit dem SWR2 geht es um meine Arbeit als Texter des Stückes: [audio:http://rapucation.de/wp-content/uploads/2012/11/rapucation_RfJ_swr2_12.07.2012.mp3|titles=SWR2 (12.07.2012)]

  • Hier erzählt der Leiter der Band, die Beatzarres Studioproduktionen zu Liveversionen formte, über den Entstehungsprozess in einem SWR-Pressegespräch:

  • RfJ-Adventskalender (8): Schnappschüsse

    RfJ-Adventskalender (8): Schnappschüsse

    Hier sind ein paar Schnappschüsse, die in den Drehpausen während des Romeo feat. Julia-Projekts entstanden sind:


    Bei der Luft in der Jungs-WG überlebt keine Blume!


    Die Amoretten schenken Amor Anna Spezial-Schokolade.


    Nach der Premiere versuche ich vergeblich, mit Amors Flügelchen in die Luft zu steigen.

  • RfJ-Adventskalender (7): Anna

    RfJ-Adventskalender (7): Anna

    Anna überzeugte uns seinerzeit beim Casting mit einer Interpretation von Eko Freshs „Gheddo“. Als alle noch dachten, sie hätte Texthänger, wusste ich, dass sie einfach die expliziten Textstellen nicht mitrappte. Dass sie, obwohl sie keine ausgewiesene Rapperin war, nach diesen Zensurpausen immer wieder in den Takt kam, überzeugte mich. Zusätzlich faszinierte die Regisseurin und mich das Mysteriöse, das Anna umgibt. Während es in der achtköpfigen Truppe meistens sehr laut zu ging, machte sie kein großes Tamtam und chillte mit sich und der Welt. Immer freundlich, doch mit einem Hauch Unnahbarkeit und einer Prise Melancholie, war sie der perfekte Amor für unser Projekt.

    Hier seht ihr sie bei einer frühen Probe in der noch sehr unfertigen Halle, leider sehr weit weg:

    [youtube]b5GKOCDDZNg[/youtube]

    Und hier macht sie Quatsch in einer Drehpause:

    [youtube]xIZB8AeZzts[/youtube]

    Danke, Anna!

  • RfJ-Adventskalender (6): Europa

    RfJ-Adventskalender (6): Europa

    Unser Geschenk zum Nikolaus hat zwar nichts mit Romeo feat. Julia zu tun, ist aber trotzdem etwas ganz Besonderes.
    Normalerweise entwickeln wir Rapsongs, mit denen man lernen kann. Heute schenken wir euch den Song „Europa“, den viele von euch schon kennen werden. Ganz neu ist allerdings das dazugehörige Material, das Gitanjali Schmelcher im Rahmen ihrer Magisterarbeit entwickelt hat.

    In dem 13-seitigen PDF findet ihr die Arbeitsanweisungen und drei teils mehrseitige Arbeitsbögen. Diese könnt ihr euch ausdrucken und mit Hilfe des Songs lösen. Wenn ihr fertig seid, könnt ihr eure Eintragungen mit den Lösungsbögen vergleichen, die ebenfalls im PDF enthalten sind.
    Schickt den Song und das Material euren Freunden oder sogar eurem Lehrer für eine etwas andere Unterrichtsstunde!

    So sehen die Arbeitsbögen aus: