Kategorie: Pressemitteilungen

  • Rapucation ermöglicht Jugendlichen Zugang zu Brecht

    Rapucation ermöglicht Jugendlichen Zugang zu Brecht

    Rapucation kehrt zurück nach Augsburg

    Schon beim Brechtfestival 2013 hat die Berliner Initiative mit 15 Cent Gangsta Rap eine gelungene Adaption einzelner Szenen aus der Dreigroschenoper vorgestellt, die von Augsburger Schülern interpretiert wurden und das Publikum begeisterten. 2014 wächst die Herausforderung an das Rapucation-Team und die Augsburger Jugendlichen.

    Aus Mackie Messer wird „MC Messer“

    Ziel aller Beteiligten ist es, eine moderne, abendfüllende Inszenierung von John Gays Beggar’s Opera auf die Bühne zu bringen, die in den 1920er Jahren Brecht als historische Vorlage zur Dreigroschenoper diente.
    Mit textlicher Unterstützung von Robin Haefs, Musik u. a. vom erfolgreichsten Hip Hop-Produzenten Deutschlands Vincent Stein, Choreographien von zwei preisgekrönten Tanztrainern der Freiburg Dance Academy und einer atemberaubenden Projektion möchte die Regisseurin Sigrun Fritsch die Zuschauer mit einer bunten Gesellschaft aus Stadtstreichern und Polizisten, Huren und Gangstern in einer bizarren Unterwelt konfrontieren.

    Rap integriert in ein ganzheitliches Konzept

    Die im Vorfeld stattfindenden pädagogisch betreuten Workshops machen Augsburger Schülern den Stoff der Dreigroschenoper und der Beggar’s Opera zugänglich und fördern dabei nachhaltig kreative und kulturelle Kompetenzen. Nach der Vermittlung von Grundlagen in Sachen Rap, Streetdance und Schauspiel erhalten die 14- bis 18-Jährigen vielfältige Einblicke in die Welt des Theaters. Technische Abläufe gehören ebenso dazu wie das Eintauchen in Kostüm und Maske. Sigrun Fritsch und Robin Haefs erarbeiten mit den Jugendlichen einzelne Szenen neu und stellen sich gemeinsam Fragen und Herausforderungen: Wie passen Rap und Theater zusammen? Wo ist die Grenze zwischen Charleston und Streetdance? Und: Was hat Lampedusa mit Brecht zu tun?

    Zugänge erschaffen durch Rap

    In Zusammenarbeit mit dem Brechtfestival, dem Theater Augsburg, der Albert-Einstein-Mittelschule und natürlich den dutzenden darstellenden Jugendlichen soll ein weiteres Mal deutlich werden, wie die Sprache der erfolgreichsten Jugendkultur der Welt neben etablierten Genres eine Inszenierung bereichern kann, welche Kraft Rap auslöst und vor allem wie Jugendliche sich nachhaltig mit wichtigen literarischen Texten auseinandersetzen können.

    Von der Bettleroper zur Battle Opera. Auch für Erwachsene!

    Im Rahmen des Programms „tanz + theater machen stark“ des Bundesverbandes Freier Theater
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  • Erstes Rapucation-Musikvideo veröffentlicht

    Erstes Rapucation-Musikvideo veröffentlicht

    [youtube]fFkj7BURSkM[/youtube]

    „Mutter Erde“ ist das erste offizielle Musikvideo von Rapucation. Außerdem ist der Clip Rapucations Beitrag zum Wettbewerb „Fast Forward Science“.

    Der Song handelt von unserem Planeten, seiner Position im Sonnensystem sowie dem Treibhauseffekt. Die Inhalte sind dem Rahmenlehrplan der 5. und 6. Jahrgangsstufe für Berliner Grundschüler entnommen und wurden entsprechend aufbereitet. Wie alle Rapucation-Songs bietet auch dieser interessante Fakten, Anreize zu nachhaltigem Handeln sowie Diskussionsgrundlagen. Das Video lädt besonders durch die handgearbeiteten Modelle und Collagen ein, sich dem komplexen Thema Erde und Umwelt spielerisch zu nähern.

    Seit 2006 produziert Rapucation Songs, die Bildungsinhalte vermitteln, sich hinsichtlich des Sounds jedoch an aktuellen Rapproduktionen orientieren. Dazu arbeiten Texter und Produzent in ständigem Austausch mit einer Erziehungswissenschaftlerin zusammen.
    Der durch das Rapucation-Prinzip hervorgerufene Lerneffekt wird vom Rapucation-Gründer Robin Haefs im Rahmen seines Studiums erfolgreich wissenschaftlich überprüft. Rapucation absolviert später Auftritte und Vorträge u. a. bei der „Langen Nacht der Wissenschaften“, auf der didacta-Bildungsmesse und beim Rat für nachhaltige Entwicklung. Letzterer zeichnet das Projekt mit dem „Leuchtturm für eine Kultur der Nachhaltigkeit“ aus.
    Aktuell forscht Rapucation weiter an Einsatzmöglichkeiten von Rap in der Bildung. Neben großen Theaterprojekten wie „Romeo feat. Julia“ wird Rapucation weitere Videos wie „Mutter Erde“ produzieren, um das Potenzial von Rap im Zusammenhang mit Lernen zu nutzen und einer breiten Masse zugänglich zu machen.

    Teilt das Video bei Facebook, gebt ihm einen Daumen hoch bei YouTube und abonniert den Rapucation-Kanal. Helft so, zukunftsorientierte Bildungsmöglichkeiten voranzutreiben!