Schlagwort: Augsburg

  • „Ein guter Einstieg in die Brechtnacht“

    „Ein guter Einstieg in die Brechtnacht“

    „Vor dem Theater, die Freunde sind noch nicht da. Eine Gruppe Jugendlicher taucht auf. Schwarze Mützen, schwarze Hosen und Pullover. Sie stöpseln einen Verstärker an und tanzen Hip-Hop. Es wird gerappt. Die Guerilla-Performance ist ein guter Einstieg in die Brechnacht.“

    …schreibt die Augsburger Allgemeine über unsere Vorstellung von „Mahagonny (Remix)“. Danke an alle Beteiligten, es hat auch zum vierten Mal in Folge wieder viel Spaß gemacht beim Brechtfestival zu performen!

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    Im Rahmen des Programms „tanz + theater machen stark“ des Bundesverbandes Freier Theater

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  • „MC Messer“ beim Rampenlichter-Festival

    „MC Messer“ beim Rampenlichter-Festival

    Unsere Augsburger Jugendlichen wurden vom Rampenlichter-Festival eingeladen, am 12.07.2014 das Stück „MC Messer“ aufzuführen. Es ist uns eine Ehre, als eine von acht Gruppen aus Deutschland auftreten zu dürfen!

    Rapucation: „MC Messer“
    Samstag, 12.07.2014 um 20:15 Uhr
    Theater „schwere reiter“
    Dachauer Straße 114, 80636 München

    Hier könnt ihr das komplette Programmheft runterladen.
    Alle Informationen zu den Eintrittskarten bekommt ihr hier.

    [youtube]dMWYSKLArtE[/youtube]
    Im Rahmen des Programms „tanz + theater machen stark“ des Bundesverbandes Freier Theater
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  • Rapucation ermöglicht Jugendlichen Zugang zu Brecht

    Rapucation ermöglicht Jugendlichen Zugang zu Brecht

    Rapucation kehrt zurück nach Augsburg

    Schon beim Brechtfestival 2013 hat die Berliner Initiative mit 15 Cent Gangsta Rap eine gelungene Adaption einzelner Szenen aus der Dreigroschenoper vorgestellt, die von Augsburger Schülern interpretiert wurden und das Publikum begeisterten. 2014 wächst die Herausforderung an das Rapucation-Team und die Augsburger Jugendlichen.

    Aus Mackie Messer wird „MC Messer“

    Ziel aller Beteiligten ist es, eine moderne, abendfüllende Inszenierung von John Gays Beggar’s Opera auf die Bühne zu bringen, die in den 1920er Jahren Brecht als historische Vorlage zur Dreigroschenoper diente.
    Mit textlicher Unterstützung von Robin Haefs, Musik u. a. vom erfolgreichsten Hip Hop-Produzenten Deutschlands Vincent Stein, Choreographien von zwei preisgekrönten Tanztrainern der Freiburg Dance Academy und einer atemberaubenden Projektion möchte die Regisseurin Sigrun Fritsch die Zuschauer mit einer bunten Gesellschaft aus Stadtstreichern und Polizisten, Huren und Gangstern in einer bizarren Unterwelt konfrontieren.

    Rap integriert in ein ganzheitliches Konzept

    Die im Vorfeld stattfindenden pädagogisch betreuten Workshops machen Augsburger Schülern den Stoff der Dreigroschenoper und der Beggar’s Opera zugänglich und fördern dabei nachhaltig kreative und kulturelle Kompetenzen. Nach der Vermittlung von Grundlagen in Sachen Rap, Streetdance und Schauspiel erhalten die 14- bis 18-Jährigen vielfältige Einblicke in die Welt des Theaters. Technische Abläufe gehören ebenso dazu wie das Eintauchen in Kostüm und Maske. Sigrun Fritsch und Robin Haefs erarbeiten mit den Jugendlichen einzelne Szenen neu und stellen sich gemeinsam Fragen und Herausforderungen: Wie passen Rap und Theater zusammen? Wo ist die Grenze zwischen Charleston und Streetdance? Und: Was hat Lampedusa mit Brecht zu tun?

    Zugänge erschaffen durch Rap

    In Zusammenarbeit mit dem Brechtfestival, dem Theater Augsburg, der Albert-Einstein-Mittelschule und natürlich den dutzenden darstellenden Jugendlichen soll ein weiteres Mal deutlich werden, wie die Sprache der erfolgreichsten Jugendkultur der Welt neben etablierten Genres eine Inszenierung bereichern kann, welche Kraft Rap auslöst und vor allem wie Jugendliche sich nachhaltig mit wichtigen literarischen Texten auseinandersetzen können.

    Von der Bettleroper zur Battle Opera. Auch für Erwachsene!

    Im Rahmen des Programms „tanz + theater machen stark“ des Bundesverbandes Freier Theater
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  • Der erste Workshop ist geschafft

    Der erste Workshop ist geschafft

    Wir sind nach unserem ersten Workshop-Wochenende zu unserem neuen Projekt „MC Messer“ wieder zurück in Berlin, müde und zufrieden.
    Nachdem uns das Interesse fast überrannt hat, mussten wir aus über 60 Jugendlichen auswählen. Wir entschieden uns für 32 Mädchen und Jungs aus Augsburg und Umgebung, Gymnasiasten und Mittelschüler, Rapper und Tänzer, mit Talent oder Ehrgeiz und Hintergründen verschiedenster Nationalitäten.

    Nach dem Kennenlernen und der Vermittlung von Grundlagen werden wir uns im nächsten Workshop tiefer mit einzelnen Szenen der Dreigroschenoper (bzw. ihrer historischen Vorlage, der Bettleroper) beschäftigen und untersuchen, wie sich diese durch Rap, Tanz und Schauspiel darstellen lassen.

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    Im Rahmen des Programms „tanz + theater machen stark“ des Bundesverbandes Freier Theater
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  • Rapucation kommt zurück zum Brecht Festival

    Rapucation kommt zurück zum Brecht Festival

    Nach der gefeierten Vorstellung von „15 Cent Gangsta Rap“ fahren wir diesen Winter wieder nach Augsburg, um mit interessierten Jugendlichen ein Werk von Brecht auf moderne Art und Weise umzusetzen. Mehr Informationen findet ihr in den nächsten Tagen auf unserer Website und bei Facebook. Hier schon einmal der Aufruf an alle Jugendlichen aus Augsburg und Umgebung, die mitmachen wollen:

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    (Fotos: Diana Deniz)

    Kommt am Freitag, den 29. November 2013 zwischen 15 und 19 Uhr zum Auswahl-Workshop in die Aula der Albert-Einstein-Mittelschule (Albert-Einstein-Straße 10, 86179 Augsburg). Falls ihr uns von eurem Talent, eurer Ausstrahlung oder einfach von eurem unbedingten Willen überzeugt, könnt ihr kostenlos an einer 10-tägigen Workshop-Reihe teilnehmen. Hier probt ihr dann mit unserem erfahrenen Team aus Regisseurin, Choreographin und Rap-Coach verschiedene Szenen der Dreigroschenoper in den Räumen des Theaters Augsburg. Ihr macht aus dem alten Stoff eine moderne Inszenierung mit Schauspiel, Rap und Streetdance, die hoffentlich in einer grandiosen Aufführung endet.

    Wir sehen uns am 29. November in Augsburg!

  • Brecht Festival (4): Letzte Probe und der große Auftritt

    Brecht Festival (4): Letzte Probe und der große Auftritt

    Einmal mehr ging es nach Augsburg, diesmal für die letzte reguläre Probe, die Generalprobe und den großen Auftritt.
    Was macht die Schule mit den Jugendlichen eigentlich, dass sie danach in der Probe alles machen, außer sich zu konzentrieren? Aber auch das haben wir hinbekommen. Beim allerletzten Durchlauf der allerletzten Probe war ich mir sicher: Das wird was.

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    Zum Glück fiel die nervige „Mikrofon-Übergabe-Probe“ aus, da wir tatsächlich für alle einen Handsender zugesprochen bekamen, so konnten wir uns auf das Wesentliche konzentrieren.

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    Und dann kam Freitag, der 1. Februar 2013. Wieder mussten die Jugendlichen erst in die Schule, dann zum Soundcheck, zur Generalprobe und schließlich auftreten. Dazwischen hieß es: warten, warten, warten.
    Man glaubt nicht, wieviel Energie in 10 Menschen zwischen 13 und 18 steckt. Und wenn sich die ganze Veranstaltung viel länger hinzieht als geplant, der Auftritt ständig nach hinten geschoben wird und eigentlich keiner so recht weiß, wer wann dran ist, dann trägt das natürlich zu einer Atmosphäre nahe des Wahnsinns außerordentlich gut bei! Zwischendurch war die Generalprobe in Gefahr, später der ganze Auftritt und wir mussten auch mal eine Sanitäterin kommen lassen. Es wurde gelitten und geweint, aber noch mehr geschrien und gelacht:

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    Und natürlich kostümiert und geschminkt:

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    Mit über einer Stunde Verspätung waren wir endlich dran. Und, was soll ich sagen? Liza, Zary, Juliana, Lena, Heinke, Steffen, Dominik, David, Emre und Sara: Ihr wart grandios. So wenig Proben, teilweise so wenig Erfahrung und dafür umso mehr Stress in allen Lebenslagen, ihr wart das Highlight der Eröffnung des Brecht Festivals 2013.

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    (Foto: Diana Deniz)

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    (Foto: Diana Deniz)

    Danke an euch für einen wunderbaren Abschluss!

    Danke auch an Sigrun Fritsch für ihren unglaublichen Einsatz in Sachen Regie, Kostüm, Maske und Licht, Sandra Dujmovic für ihre Empfehlung, Dr. Joachim Lang für sein Vertrauen und nicht zuletzt Maria Fürstenberger und Oliver Brunner für ihr Engagement!

  • Brecht Festival (3): Zweiter und dritter Workshop

    Brecht Festival (3): Zweiter und dritter Workshop

    Die 10 Jugendlichen, die bei „15 Cent Gangsta Rap“ mitmachen, hatten eine Woche lang im verschneiten Augsburg Zeit, ihre Texte auswendig zu lernen. Bei den ersten Durchläufen wurde natürlich noch mit Textzetteln in der Hand geprobt, die einen aber eigentlich nur behindern. Natürlich konnte jeder seinen Text, und sobald sich alle ein bisschen aklimatisiert hatten, ging es auch ohne Blatt. Hier könnt ihr ein paar Bilder des zweiten Workshops in einem Beitrag eines Augsburger Lokalsenders sehen.

    Einen Tag später machten wir die ersten richtigen Durchlaufproben. Und trotz der knappen Zeit haben wir es am Ende tatsächlich hinbekommen, dass jeder wusste, wo er steht, was er zu rappen hat usw.
    Aber das reicht natürlich noch nicht: Jetzt ging es los mit Kostümen und Maske. Trotz anfänglicher Skepsis konnte Sigrun Fritsch die Darsteller überzeugen, dass beides eher hilft, in seine Rolle zu schlüpfen, als sich zum Horst zu machen:

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    Am Ende gab es noch meine Lieblingsübung, die einem hilft, mit unvorhersehbaren Situationen beim Auftritt umzugehen: Rappen und sich auf keinen Fall von irgendetwas rausbringen lassen:

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  • „Brecht, so wie man ihn bislang noch nicht gehört hat“

    „Brecht, so wie man ihn bislang noch nicht gehört hat“

    a.tv, ein Augsburger Lokalsender, hat einen kleinen Bericht über unser Projekt „15 Cent Gangsta Rap“ gemacht:


    Es heißt übrigens „Rapucation“.

  • Brecht Festival (2): Der erste Workshop

    Brecht Festival (2): Der erste Workshop

    Einen Tag nach dem Vorstellungs-Casting-Soundcheck-Marathon ging es schon los mit dem ersten Workshop für „15 Cent Gangsta Rap“. Sigrun Fritsch, die auch schon für „Romeo feat. Julia“ Regie geführt hat, stieß zu uns. Sie machte Übungen mit den Jugendlichen, um herauszufinden, wer für welche Rolle am besten geeignet ist.

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    Nach der Mittagspause wurden die Rollen verkündet, bzw. mussten wir ein paar Planungen noch mal umwerfen, um das Stück optimal an die Darsteller anzupassen. Zwischendurch und danach planten wir zusammen mit dem Dramaturgen des Theaters Augsburg noch Kostüm, Maske, Licht und Projektion. Wenn das alles klappt, dann wird das eine verdammt gute Sache!